Kimia Corke (2011), Violine
Gabrielle Jenni (2015), Violoncello
Éléonore May (2008), Gitarre
Trapeze Quartet:
Noham Marlève, Violine
Mathis Lesueur (2007), Violine
Kai Gatica, Viola
Tobiah Marlève, Violoncello
Abendkasse und Akkreditierungen
Kostenlos für alle, die um 11 Uhr das Konzert von Marina Viotti besucht haben; für alle anderen ist der Museumseintritt kostenpflichtig.

Eléonore May
Eléonore May, geboren 2008, studiert klassische Gitarre am Conservatoire de la Broye in der Klasse von Sandro Pires und nimmt am Programm Jeunes Talents Musique teil. Sie besucht den Sport-/Kunst-Zweig am Gymnase Auguste Piccard in Lausanne.
Beim Concours de Musique Riviera erhielt sie 2024 den Ersten Preis mit besonderer Anerkennung der Jury und wurde 2026 erneut mit dieser Auszeichnung geehrt. Zudem gewann sie 2024 den Ersten Preis beim FORTE-Wettbewerb in Brüssel sowie 2025 den Ersten Preis beim nationalen Finale des Concours Entrada in Zürich.
Gabrielle Jenni
Gabrielle Jenni, 11 Jahre alt, spielt seit ihrem vierten Lebensjahr Violoncello bei Martin Reetz. Mit großer Begeisterung für ihr Instrument widmet sie sich bedeutenden Werken des Repertoires und stellt sich gerne neuen musikalischen Herausforderungen.
Seit 2023 ist sie Teil des Förderprogramms Jeunes Talents Musique des Bundes. Sie trat unter anderem im Vorkonzert des Vevey Spring Classic auf und gewann mehrere erste Preise beim Concours de Musique Riviera sowie beim Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb.
Außerdem nahm sie an ihrer ersten Masterclass mit Gautier Capuçon teil – eine besonders prägende Erfahrung auf ihrem jungen musikalischen Weg.
Neben der Musik interessiert sich Gabrielle für Tennis und Lesen, erfindet gerne Geschichten und entwickelt eigene Gesellschaftsspiele.
Kimia Corke
Kimia wurde 2011 in Genf geboren. Sie begann im Alter von vier Jahren mit dem Violinspiel und stand bereits kurze Zeit später erstmals auf der Bühne. Seit 2021 ist sie Schülerin der Zakhar Bron School of Music in Zürich.
Kimia ist Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe und wurde dabei häufig mit einem ersten Preis mit Auszeichnung geehrt. Zu ihren Erfolgen zählen Preise beim Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb in den Kategorien Solo und Kammermusik sowie beim Concours Riviera und bei internationalen Wettbewerben in Frankreich, Slowenien, Italien, Lettland, Tschechien und den USA. Im Juli 2024 gewann sie beim Internationalen Violinwettbewerb Ilona Fehér in Budapest den dritten Preis sowie den Sonderpreis der Festival Academy Budapest für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werks mit In Memory von Shlomo Mintz.
Wann immer sich die Gelegenheit bietet, nimmt Kimia mit großer Begeisterung an Masterclasses mit international renommierten Violinistinnen und Violinisten teil, darunter Zakhar Bron, Ning Feng, Svetlana Makarova, Pavel Vernikov, Esther Hoppe, Oleg Kaskiev, Kirill Troussov und Vadim Gluzman. Besonders gerne steht sie als Solistin, in Kammermusikformationen oder gemeinsam mit einem Orchester auf der Bühne.
Ein besonders prägendes Erlebnis war für sie ihr Auftritt mit dem Zagreber Kammerorchester im Alter von acht Jahren. Seither trat sie als Solistin mit verschiedenen Orchestern auf, zuletzt in Moldawien mit dem National Chamber Orchestra und dem National Philharmonic and Symphony Orchestra sowie in London mit dem Kammerorchester Camerata Tchaikovsky.
Seit 2022 spielt Kimia auf einer 1755 in Paris gefertigten Violine des Geigenbauers Pierre Le Pileur.
Trapèze Quartet
Das Trapèze Quartet vereint Noham Marlève und Mathis Lesueur an den Violinen, Kai Gatica-Petree an der Viola und Tobiah Marlève am Violoncello. Alle vier stammen aus dem Conservatoire de Lausanne und befinden sich in einer vorprofessionellen musikalischen Ausbildung. Sie wirken in zahlreichen Projekten mit, spielen regelmässig in Orchestern und engagieren sich in verschiedenen Kammermusikformationen sowie bei Masterclasses und internationalen Festivals.
Als langjährige Freunde gründeten sie 2021 unter der Leitung von Hans Egidi das Quartett, um ihre kammermusikalischen Kenntnisse und Erfahrungen zu vertiefen. Ihr Repertoire reicht von Händel über Schostakowitsch bis hin zu traditionellen skandinavischen Melodien. Ihr Zusammenspiel zeichnet sich durch grosse Vertrautheit und eine bemerkenswerte klangliche Homogenität aus.
Das Ensemble trat unter anderem in Ungarn im Rahmen des Festivals MusiColors, in Cully beim Lavaux Classic Off sowie in mehreren Konzertsälen der Region Lausanne auf. Im Mittelpunkt steht für das Trapèze Quartet der gemeinsame musikalische Austausch und nicht der Wettbewerb – verbunden mit hohem Anspruch und grosser Sorgfalt in der musikalischen Arbeit.