Marina Viotti, Mezzosopran
Mark Kurmanbayev, Bass
Todd Camburn, Klavier
Antoine Brochot, Kontrabass
Gerry Lopez, Saxophon
William Bolcom (geb. 1938)
Toothbrush Time
Consuelo Velázquez (1916–2005)
Bésame mucho
Georges Bizet (1838–1875)
Près des remparts de Séville, aus Carmen
Georges Bizet (1838–1875)
Arie des Escamillo, aus Carmen
Erik Satie (1866–1925)
Je te veux
Maurice Ravel (1875–1937)
Le Paon, aus Histoires naturelles
Isolina Carrillo (1907–1996)
Dos Gardenias, mit Gerry Lopez
Pjotr Iljitsch Tschaikowski (1840–1893)
Arie des Fürsten Gremin, aus Eugen Onegin, op. 24, mit Mark Kurmanbayev
Arthur Hamilton (1926–2025)
Cry Me a River, mit Gerry Lopez
Kurt Weill (1900–1950)
Je ne t’aime pas
Jacques Offenbach (1819–1880)
Je t’adore, brigand, aus La Périchole
William Bolcom (geb. 1938)
Black Max
Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Là ci darem la mano, aus Don Giovanni, KV 527, mit Mark Kurmanbayev
Jacques Brel (1929–1978)
La Chanson des vieux amants
Jacques Offenbach (1819–1880)
Ah ! quel dîner je viens de faire !, aus La Périchole
Abendkasse und Akkreditierungen
Kostenloses Konzert, Eintritt frei. Reservierung empfohlen.
Dauer des Konzerts
Ende gegen 22:00 Uhr

Marina Viotti
Die in der Schweiz geborene Marina Viotti hat sich als eine der außergewöhnlichsten Künstlerinnen ihrer Generation etabliert. Zunächst in Flöte, anschließend in Philosophie und Literatur ausgebildet, bevor sie sich ganz dem Gesang widmete, verfolgt sie eine internationale Karriere, die von großer stilistischer Freiheit geprägt ist.
Ob Belcanto, französisches Repertoire, Chanson, Jazz, Gospel oder andere musikalische Welten – Marina Viotti verbindet vokale Raffinesse, dramatische Präsenz und künstlerische Neugier. Ihr ebenso mutiger wie vielseitiger Werdegang macht sie zur idealen Interpretin eines Programms, das mit Eleganz und Esprit die Grenzen zwischen den Genres überschreitet.
Mark Kurmanbayev
Mark Kurmanbayev ist ein kasachischer Bass, der bereits durch die Tiefe, Geschmeidigkeit und Bühnenpräsenz seiner Stimme auf sich aufmerksam gemacht hat. In Serbien aufgewachsen, setzte er seine Ausbildung später in Österreich fort und entwickelte so einen offenen, international geprägten künstlerischen Werdegang.
Als Mitglied des Dutch National Opera Studio arbeitet er mit führenden Opernhäusern und Festivals zusammen und profiliert sich insbesondere im russischen, französischen und italienischen Repertoire. In diesem Programm bildet seine Stimmfarbe einen noblen und warmen Gegenpol – von Tschaikowski bis Mozart und Rossini.
Todd Camburn
Todd Camburn ist ein amerikanisch-schweizerischer Pianist, der sich auf Oper und Liedbegleitung spezialisiert hat. Als Pianist und Korrepetitor war er an renommierten Häusern und Institutionen tätig, darunter die Santa Fe Opera, die Norske Opera in Oslo, die Oper Aachen, das Nationaltheater Mannheim, die Opéra de Monte-Carlo, die Salzburger Festspiele und das Tanglewood Festival.
1996 wurde er als Korrepetitor an das Grand Théâtre de Genève berufen, wo er diese Funktion während dreiundzwanzig Jahren ausübte. Als gefragter Kammermusiker begleitete er zudem zahlreiche renommierte Sängerinnen und Sänger, darunter Marina Viotti, Sonya Yoncheva, Marie-Claude Chappuis und Solenn’ Lavanant. Seit 2004 unterrichtet er Klavierbegleitung an der Haute École de Musique de Lausanne.
Antoine Brochot
Der in Paris geborene Kontrabassist und Komponist Antoine Brochot studierte zunächst am Konservatorium von Bourg-la-Reine und anschließend an der Haute École de Musique de Lausanne, wo er einen Master of Arts HES-SO in Musikpädagogik erwarb. Sein musikalischer Weg führte ihn zu Künstlern wie Pierre Boussaguet, Laurent Coq, Yann Dubost, Joe Sanders, Russell Hall und David Binney.
Als gefragter Sideman wirkte er in zahlreichen unterschiedlichen Projekten mit, darunter BLUFF, das Matthieu Trovato Trio, das Gerry Lopez Quartet sowie About Last Night mit Marina Viotti. 2022 erschien sein erstes Album als Bandleader; 2023 erhielt sein französisch-schweizerisches Quartett den ersten Preis für Komposition bei den Trophées du Sunside. Sein zweites Album, Because It’s Only Right, wurde 2025 beim Label Jazz Family veröffentlicht.
Antoine Brochot war unter anderem beim Montreux Jazz Festival, bei Jazz à Saint-Germain-des-Prés, beim Festival Django Reinhardt, im Duc des Lombards, in der Scala Milano und im Jamboree zu hören.